Eine Prise Motivation für den Frühjahrsputz

Oft gesucht und doch selten gefunden: die Motivation. Gerade wenn man sie am nötigsten braucht, ist sie nicht zu finden. Aber es nützt alles nichts, manche Sache kann man zwar aufschieben, aber wenn die Heinzelmännchen ausbleiben, muss man sich früher oder später selbst einen kleinen Tritt verpassen.

Hier ein paar Tipps und Tricks wie man sich am besten selbst überlistet und motiviert:

Was sich wie Hundeerziehung anhört, aber wahre Wunder wirkt, ist sich nach der ungeliebten Aufgabe zu belohnen mit einem Buch, einer Nascherei oder einem Bad. Was auch immer Euch motiviert, denn der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Am besten sucht ihr Euch die Belohnung vorher aus, reserviert zum Beispiel schon mal die Kinokarten, genehmigt sie Euch aber wirklich nur nach getaner Arbeit. Wer nicht durchhält, geht eben doch nicht ins Kino und storniert die Reservierung.

Wenn der Putzberg einen ganzen Tag in Anspruch nehmen würde, warum nicht erstmal mit dem Waschbecken anfangen, morgen die Böden und übermorgen die Regale abstauben. Nur ein paar Minuten am Tag und ruckzuck ist man mit allem durch. Genauso sollte man sich beim Aufräumen nicht gleich die ganze Wohnung vornehmen, das kann nur schiefgehen. Jeder Mensch hat seine eigene Ecke, in der Ordnung herrschen muss, damit er sich wohlfühlt. Bei mir ist es zum Beispiel die Küche. Wenn alles drunter und drüber geht, muss zumindest die Küche aufgeräumt sein, erst dann sind die anderen Räume dran.

Nehmt Euch einen Karton oder Wäschekorb und geht durch das Zimmer, was ihr aufräumen wollt. Dort hinein kommt alles, was eigentlich nichts in dem Zimmer zu suchen hat, und wird anschließend an seinen eigentlich Platz gebracht.

Unbedingt ein Zeitlimit setzen: Wenn man glaubt, man schaffe die Arbeit in einer Stunde, dann sollte man sich einen Wecker oder den Timer am Handy stellen und auch nach einer Stunde aufhören. Es gibt nichts Schlimmeres – und Demotivierenderes – als den ganzen Nachmittag mit Putzen, Aufräumen oder dem Sortieren von Belegen für die Steuererklärung zu verbringen und nicht mehr effektiv bei der Sache zu sein. Also nach der eingeplanten Zeit aufhören oder zumindest eine Pause einlegen und dann mit neuer Kraft wieder anfangen.

Mit guter Musik oder einem spannenden Hörbuch vergeht die Zeit beim Putzen wie im Flug. Sucht Euch Gute-Laune-Lieder auf youtube aus oder leiht Euch ein Hörbuch in der Bücherei und los geht’s.

Und wenn alle Selbstüberlistung nicht hilft: ladet Eure Freunde, Eltern oder Schwiegereltern zum Kaffee oder Abendessen ein. Das kleine Druckmittel „Gäste kommen“ reicht oft aus, schnell aufzuräumen und die Wohnung auf Vordermann zu bringen.

 

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